Sieh, da stehst du nun
entblößt auf dem Podest.
Willst nur wieder ruh’n,
doch gibt es dir den Rest.
Sie streicht dir durch das Haar.
Fühlst nur den eis'gen Hauch.
Du denkst: War ich ein Narr,
zu sagen: Ich fühl’ es auch.
Dein schrilles Lachen stößt sich an den Wänden.
Den Hals umschlingst du ihr mit deinen Pranken.
Das Leiden soll bald qualvoll für dich enden.
Du siehst sie noch zum Abgrund wanken.
Sie schreit der Tiefe entgegen, lässt sich verschlingen.
Starrst in sinnverlorene Welt mit leeren Augen.
Greifst zum Dolch und wirst nicht mal mehr nach Atem ringen.
Wozu soll dein Leben ohne Liebe denn taugen?!
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